TSV Langenbrücken – FV Graben 2:1 (0:0)
Unser FV Graben zeigte beim TSV Langenbrücken trotz der knappen 1:2-Niederlage eine sehr reife und dominante Leistung. Über weite Strecken waren wir das spielbestimmende Team, agierten lauffreudig, ballsicher und setzten den Gastgeber permanent unter Druck. Die wenigen Offensivaktionen des TSV wurden von unserer gut organisierten Abwehr souverän entschärft.
Bereits in der Anfangsphase erspielten wir uns gute Möglichkeiten. Fabian Herzog, Rahul Abaci und Ben Orend kamen zu ersten Abschlüssen. In der 30. Minute folgte die größte Chance der ersten Halbzeit: Nach einem Freistoß schob Stritesky den Ball aus der Luft ans Lattenkreuz. Herzog machte die Szene erneut scharf, zwei weitere Abschlüsse wurden geblockt, ehe Julian Hopp den Ball ins linke Eck schob. Der bereits geschlagene Torhüter reagierte jedoch überragend und lenkte den Ball mit den Fingerspitzen noch an den Pfosten. Auch danach blieben wir am Drücker, weitere gefährliche Aktionen durch Zimmermann, Klee und Herzog folgten.
Zur Halbzeit wechselte Langenbrücken gleich acht neue Spieler ein und kam dadurch kurzzeitig besser ins Spiel. Der Spielverlauf wurde in Spielminute 55 auf den Kopf gestellt, als eine Flanke ohne Abnehmer unglücklich über das Gesicht von Wittmann im eigenen Tor. Am Spielgeschehen änderte sich jedoch wenig, wir blieben die spielbestimmende Mannschaft.
In der 58. Minute belohnten wir uns: Ein langer Freistoß von Patrick Stritesky aus der eigenen Hälfte wurde von einem Langenbrücker Verteidiger ins eigene Tor verlängert – der verdiente Ausgleich. Nur drei Minuten später gingen die Gastgeber nach einem Eckball erneut in Führung. Mit einer Traube belagerten die Gastgeber den ersten Pfosten, sodass Keeper Zieger und unserer Verteidiger den Kopfball nicht unterbinden konnte.
Kurz darauf feierte Winterneuzugang Besmir Malaj sein Debüt. Er kam für Wittmann und zeigte eine stabile Leistung in der Innenverteidigung. In der Schlussphase schnürten wir den TSV nahezu in der eigenen Hälfte ein. Unsere Überlegenheit zwang den Gegner zu unsportlichen Aktionen, ein wiederholtes Nachtreten gegen Abaci sowie die Behinderung einer schnellen Freistoßausführung führten folgerichtig zur Roten Karte. In drückender Überzahl erspielten wir uns zahlreiche weitere Chancen, scheiterten jedoch immer wieder am starken Torhüter oder am Aluminium. Oftmals fehlte der nötige Zug im Abschluss, die letzte Konsequenz oder auch ein wenig Glück. Trotz des Ergebnisses war es insgesamt eine sehr gute, engagierte Leistung unseres Teams, auf der wir aufbauen können – vor dem Tor werden wir bis zum Rundenstart noch einmal nachjustieren.